Menschen – sind Menschen. Nicht mehr und nicht weniger. Sieht man sich das jedoch aus der Sicht der Magie an, sieht die Sache doch etwas anders aus.
Grundsätzlich besteht der Mensch aus mehr Lebens- als Astralkraft – im Gegensatz etwa zu den Elfen, bei denen dieses Verhältnis genau ausgeglichen ist. Aus diesem Grund sind Menschen eigentlich eher zur Blutmagie befähigt als zur Astralmagie. Da aber Blut in den meisten menschlichen Gesellschaften mit einem Tabu belegt ist, kommt dies wenig zum Tragen – die Hürden, damit zu «spielen», sind zu gross, als dass man zufällig auf die Blutmagie stossen könnte, was die einzige Möglichkeit wäre, es zu erlernen, da das Wissen über die Blutmagie schon lange als verloren gelten muss, und nur noch in einigen wenigen, geheimen Zirkeln kursiert.
Interessanterweise ist das Verhältnis von Lebens- und Astralkraft bei Männern und Frauen nicht ganz ausgeglichen: Männer haben einen kleinen Teil mehr Lebenskraft, während Frauen mehr Astralkraft besitzen. Dies kann eine mögliche Erklärung sein, warum Frauen weit geschickter in Astralmagie sind, während sich Männer eher der Blutmagie zuwenden. Das heisst aber nicht, dass sie nicht das jeweils andere lernen könnten.
In der Tat hat sich herausgestellt, dass der menschliche Geschlechtsverkehr einem Transfer von Lebensenergie wie einer Blutentnahme gleichkommt – mit den entsprechenden Konsequenzen. Es kann vermutet werden, dass Spermien praktisch reine Lebensenergiepakete sind, währenddem die Eizellen aus reiner Astralkraft bestehen. Aus der Verbindung davon entsteht ein neuer Mensch.
Eine Frau, die der Blutmagie mächtig ist, kann dementsprechend mit dem Lebensenergieüberschuss ihren eigenen Körper verändern (dabei, unter anderem, einen Schwangerschaft verhindern!) sowie die Kontrolle über den Mann übernehmen – es soll Fälle gegeben haben, wobei Frauen diese Männer vollständig von sich abhängig gemacht haben.