Stoffentwicklung und Storydesign

2009-02-17

Gewöhnliche Elemente: Plotpoint; Anfang, Ende und Mitte; Protagonist, die agiert oder reagieren muss;

Analyse von «Epilog» von Tom Tykwer

Noch vor dem Titel eine extrem kurze Szene (Prolog). Danach beginnt der Film direkt in der Aktion. Der erste Plotpoint ist dabei der Bruch der Beziehung, was in der Folge vom zweiten Plotpoint – die Frau wird erschossen, noch getoppt wird.

Danach ein Innerer Monolog von Rainer, der die Rückblende einleitet, die aus dem Perspektive von Rainer erzählt wird. Rainer ist in der Folge der Lauscher an der Wand, indem er das Telefongespräch mithört, in dem über ihn gesprochen wird.

3-Akt-Struktur

Serien im 45-Minuten-Format haben eigentlich 4 Akte, wobei oft der 2. Akt in zwei Teile geteilt wird (Trennung durch Werbeblöcke).

2009-02-18

Unterschiede Theater/Film/TV:

  • Theater: 80% Text, 20% Bild
  • Film: 20% Text, 80% Bild
  • TV: 50% Text, 50% Bild1)

Ein (Kino-)Film gleicht dementsprechend mehr einer Achterbahn, in dem es vor allem um Aktionen geht, die stark komprimiert sind.

2009-02-19

Strukturierung einer Story anhand der drei Akte.

Archetypen eines Protagonisten.

2009-02-20

2009-02-25

Vorstellung der verschiedenen Filme:

2009-02-26

Zu The International: Entspricht genremässig einem Thriller – Subgenre Verschwörungsthriller.

  • Das Geheimnis ist praktisch von Anfang klar, was möglicherweise das Ganze nicht einfacher macht.

Weitere Filme:

2009-02-27

1) Der hohe Anteil Text erklärt sich durch das kleine Format des Fernsehens, in dem die Bilder nicht stark wirken und deshalb durch den Text übernommen werden müssen.
gd/v/storydesign.txt · Zuletzt geändert: 2009/02/27 11:42 von xeophin
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