Transmediale Erzähltheorien

Dozent: Beat Suter

Einführung

Thread auf GameTheory.

Es kann argumentiert werden, dass klassische Erzähltheorien bei multimedialen Anwendungen nicht mehr gültig sind, sondern einen transdiziplinären Ansatz erfordern.

Wichtige Punkte aus dem Buch von Nicole Mahne: Transmediale Erzähltheorie. Es behandelt das Erzählen in verschiedenen Medien.

  • orientiert sich an den Ausdrucksmöglichkeiten des Romans
  • das Narrative wird aber den Medien untergeordnet. Das Transmediale bezeichnet etwas, was medienunspezifisch ist und nicht auf ein bestimmtes Ursprungsmedium zurückgeführt werden kann.
  • Ein transmedialer Ansatz muss medien-unspezifisch sein, darf sich nicht an einem Medium orientieren
  • Grundelemente einer Erzählung: Personen, Orte, Zeit.
  • Zeichensysteme sind transmedial, sie können aber in unterschiedlichen Medien unterschiedlich wirken oder sich entfalten.

Rangfolge narrativer Medien nach Werner Wolf: Episches Erzählen > Drama > Film > Comic > Phasendarstellung im Einzelbild – eine Theorie, die mit Vorsicht zu geniessen ist, da hier etwas zu leichtfertig ganze Medien in einen Topf geworfen sind.

Ausserdem muss auch unterschieden werden zwischen Transmedia Broadcasting und Transmedial Storytelling.

gd/v/erzahltheorien.txt · Zuletzt geändert: 2009/09/21 14:16 von xeophin
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