Kulturgeschichte 1

Interdisziplinäres Modul – Design

Die Entwicklung der Kultur im Bezug auf Gestaltung, Produktion und gesellschaftliche Vorstellungen davon.

Industrialisierung

(von Kulturgeschichte lösen?)

Tendenzen

„Vergrösserung“ der Welt und der eigenen Möglichkeiten durch die Technik. Die Wichtigkeit von Netzwerken zeigt sich in der Politik und in der Wirtschaft, äusserlich vor allem in neuen Transportmitteln. Massenproduktion von Gütern wird möglich. Aufteilung der Schritte im Herstellungsprozess wird stärker – Arbeitsteilung. Die rapiden Neuerungen machen fantastische Zukunftsvorstellungen möglich, so rückt der Traum vom Fliegen in vorstellbare Nähe.

Beispiele

Die erste Gusseisen-Brücke 1780. Amerikanische Eisenbahnwagen, die erst die wirkliche Besiedlung des Westens ermöglichen, sind optisch an die Flussdampfer angelehnt, die im Osten und Süden diese Rolle übernahmen. Die Grösse und Sitzanordnung der Wagen zeigen eine „demokratisierung“ des Reisens, das damit nicht den Herrschenden Ständen vorbehalten ist, sondern (wenn auch in klassengetrennten Waggons) jedem zugänglich wird. Die Eisenbahn wird in ihren Eigenschaften als „die bessere Strasse“ verehrt, ohne Holpern, Löcher und mit weiten Kurven.

Köpfe

Karl Friedrich Schinkel verbindet historistische und klassizistische Stile mit funktionalem Denken. Auf einer Englandreise ist er zwiespältig fasziniert von der schmucklosen, gewaltigen Funktionsarchitektur der englischen Industie.

Später hat H. G. Wells in Büchern wie „Die Geschichte unserer Welt“ die Zeit und ihre Phänomene beschrieben. Wells ist allerdings vor allem für seine Science Fiction bekannt, die seine Sicht der Spätindustrialisierung und des Viktorianischen Zeitalters weiterführen in eine je nachdem utopische oder dystopische Zukunft der Menschheit.

gd/module/kulturgeschichte_1.txt · Zuletzt geändert: 2008/09/29 17:56 von jonas
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